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Projekt Hauptrechenzentrum REWE Köln

Für das zukünftige Wachstum der IT-Infrastruktur wurden die vorhandenen Kapazitäten der Notstrom-, USV- und Kälteversorgung am RZ-Standort in Köln 2014 erweitert. Im laufenden Gebäude- und RZ-Betrieb wurden die 3x 500 kVA Notstromanlagen durch 3x 1800 kVA Aggregate ausgetauscht. Bei der Planung mussten die Neukonzeption der Kühlwasserversorgung und Abgasführung aus dem UG über Dach des 6.OG´s an der Fassade berücksichtigt werden. Die Kraftstoffversorgung wird über Erdtanks 2x 30 m³ und einer Kraftstoffreinigungsanlage sichergestellt.

Für die gesamte Maßnahme mussten Teile der vorhandenen Gelände- und Gebäudestrukturen angepasst werden. Für die zusätzlichen Energietrassen zwischen Notstromzentrale und RZ-Gebäude wurde ein unterirdischer und begehbarer Installationstunnel gebaut, der auch zukünftige Nachrüstungen sicherstellt.

Neben den baurechtlichen Auflagen (Schall, Abgas, Brandschutz, Statik) wurden die Verfügbarkeitsanforderungen n+1 berücksichtigt. Die Energiehauptverteilung der NEA-Versorgung wurde komplett neu errichtet und in die bestehende Versorgung angebunden. Die neuen Versorgungsabschnitte wurden redundant aufgebaut.

Neben den baurechtlichen Auflagen (Schall, Abgas, Brandschutz, Statik) wurden die Verfügbarkeitsanforderungen n+1 berücksichtigt. Die Energiehauptverteilung der NEA-Versorgung wurde komplett neu errichtet und in die bestehende Versorgung angebunden. Die neuen Versorgungsabschnitte wurden redundant aufgebaut.

Zu den vorhandenen USV-Anlagen wurden 2 weitere wassergekühlte USV-Blöcke a 500kVA – erweiterbar auf 4 Blöcke – einschließlich der USV-Verteiler im RZ installiert.

Parallel wurde eine neue Kältezentrale 1,5 MW in das Kaltwassernetz eingebunden, welche u.a. auch zur USV-Kühlung dient. Über eine zusätzliche Wärmerückgewinnung werden die Wärmeverluste der USV-Anlagen zur Gebäudebeheizung genutzt. Damit ist eine hohe energetische Ausnutzung gegeben.

Eine hohe Herausforderung bestand während der gesamten Baumaßnahme darin die Notstrom- und USV-Versorgung für Gebäude und RZ über temporären Anlagen sicherzustellen. Nach Fertigstellung wurden mit Lastbänken die Funktions- und Leistungsfähigkeit überprüft und bestätigt.
In Folgeprojekten wurden sukzessive die Gebäude- und RZ-Infrastruktur der Stromverteilung über Umschalteinrichtungen getrennt, so dass die Energieverbräuche der RZ-Infrastruktur zur PUE-Ermittlung erfassbar sind.

Damit ist der RZ-Standort für die stetig wachsenden Anforderungen bestens vorbereitet.

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